Braunschweig geriet 2009/2010 in den Blickpunkt der weltweiten Saurierkunde (Paläontologie). Eine Ausgrabungsexpedition in der Republik Niger brachte einen sensationellen Fund mit. Dieser ist erstmals in einer Ausstellung des Naturhistorischen Museums Braunschweig öffentlich zu sehen. Beitrag öffnen »
Ute Niederée, Diplom-Psychologin an der TU Braunschweig, hat sich in ihrer Doktorarbeit mit der Akzeptanz der Menschen gegenüber Fahrassistenz-Systemen auseinandergesetzt (mikrofilm.tv berichtete). Ihr persönlich würde zu viel Automation den Fahrspaß bremsen, sagt sie. Ihre Untersuchung ergab zudem, dass viele der Befragten den Assistenzsystemen desto weniger skeptisch gegenüberstehen, je eher sich die einzelnen Hilfen aus- und anschalten liessen. Beitrag öffnen »
Erforschung organischer Leuchtdioden mit 391.000 Euro gefördert
Organische Leuchtdioden (OLEDs) zählen als künstliche Lichtquellen zu den spannendsten Zukunftsvisionen. So gelten beispielsweise leuchtende Tapeten und zusammenrollbare Computerdisplays als besonders spannende Forschungsgegenstände, hinter denen die Ziele stehen, die Energiekosten zu senken und umweltfreundliche Materialien zu verwenden. Auch die Forscher des Instituts für Hochfrequenztechnik an der TU Braunschweig wollen gemeinsam mit Industriepartnern die OLED-Technologie weiterentwickeln und zur Marktreife bringen. Beitrag öffnen »
Läuft die Technik im Auto dem Menschen und seinen Gewohnheiten davon?
Fahrassistenzsysteme im Auto gehören schon seit Jahren zum Alltag im Straßenverkehr. Egal ob Bremsassistenten, das Antiblockiersystem, Einparkhilfen oder Navigationssysteme – der Großteil der Fahrer möchte nicht mehr auf sie verzichten. Sie unterstützen den Menschen und machen das Fahren nicht nur bequemer, sondern auch sicherer. Beitrag öffnen »
Wie schützen sich Pflanzen vor zu starker Sonneneinstrahlung? - Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Technischen Universität Braunschweig (TU) nach, wie kürzlich eine Pressemitteilung der TU informierte. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jomo Walla beschäftigten sich die Forscher am Institut für theoretische und physikalische Chemie damit, die schnellen Prozesse der Photosynthese „abzutasten“. Hierfür war der Einsatz eines so genannten „Ultrakurzzeitlasers“ erforderlich.
Bei der Photosynthese wandeln die pflanzlichen Chlorophyllmoleküle mittels der Energie des Sonnenlichts das in den Pflanzen enthaltene Kohlenstoffdioxid sowie das Wasser in Kohlenhydrate und Sauerstoff um.

Foto: mikrofilm.tv
Steht jedoch die Pflanze unter zu starker Sonneneinstrahlung, tritt bei ihr ein Schutzmechanismus in Kraft. Bei diesem verbindet sich das grüne Chlorophyll mit orangefarbenen Karotin0id-Blattpigmenten. Durch die Karotinoidmoleküle gibt die Pflanze überschüssige Wärme in die Umwelt ab. Diese neue Erkenntnis versuchen die Braunschweiger Forscher momentan für die Züchtung von Nutzpflanzen und der Entwicklung neuartiger Photovoltaiksysteme nutzbar zu machen.
Die Photovoltaik beschäftigt sich mit der direkten Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen.