Kinder, Kinder �
Kinder sind wissbegierig, Kinder sind unsere Zukunft � und Kinder kommen im Fernsehen immer gut an. Diese drei Eigenschaften unserer Folgegeneration f�hrten in der Kindertagesst�tte Gliesmarode am Donnerstag zu einer fruchtbaren Zusammenkunft zwischen p�dagogischen Fr�hbildungskonzepten, gro�en Wirtschaftskonzernen, regionalen und bundesweiten F�rderungsorganisationen, der Stadt der Wissenschaft 2007 sowie den professionellen Medien in Form von Sat.1.
Zu den 9 Fr�hbildungszielen, die die Konzeption der Kita Gliesmarode vorsieht, geh�rt seit vielen Jahren, den Kindern das Wissen �ber und den Umgang mit Naturwissenschaften und Technik zu vermitteln. Dies geschieht in kleinen Experimenten, die unter Aufsicht von Frau Kruschel und Frau Herwy, zwei speziell fortgebildeten Erzieherinnen, durchgef�hrt werden. Seit Oktober 2006 gibt es die Initiative �Haus der kleinen Forscher�, die diese Entwicklung im Interesse ihrer Initiatoren (Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Co., Siemens AG, Dietmar Hopp Stiftung) professionell forciert und durch Bereitstellung von Arbeitsmaterial, Rat und Weiterbildung unterst�tzt. Was in Berlin mit 53 Projekt-Kitas begann, ist nun ein Projekt, das sich �ber zirka 400 Einrichtungen in 9 St�dten und 7 Bundesl�nder erstreckt � grob gesch�tzt erreicht man somit 25.000 Kinder. Da dies nicht allein vom vierk�pfigen Kernteam in Berlin zu verwalten ist, wird die regionale Umsetzung von sogenannten lokalen Netzwerken �bernommen � in diesem Fall von ForschungRegion Braunschweig. Und da Braunschweig gerade �Stadt der Wissenschaft� ist, nahm man das Projekt dankbar ins Programm auf. Denn wenn die Hoffnung besteht, die kommende Generation deutscher IngenieurInnen beim Experimentieren mit Zucker, Wasser, Lebensmittelfarben und Tinte zu beobachten, kommt auch mal das Fernsehen, um die �Stadt der Wissenschaft� in Aktion zu sehen.
Was mir zun�chst in Erinnerung bleibt, sind die hoch konzentrierten und faszinierten Gesichter der Kinder, die von dem, was da in ihren �Petrischalen� durch Zucker, Farbe und die eigenen Handgriffe entsteht geradezu gefesselt sind. Der Sat.1-Bericht wird heute (4.5.) oder in den kommenden Tagen im Rahmen der Regionalausgabe von �17.30� gezeigt.

