VIDEO | Das Layout der Zukunft
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Einblicke in die virtuelle Fabrikplanung
Ein Beitrag von Karoline Ahlemann und Carina Lamprecht
Brille auf, rein in die Puschen und ab geht’s in die virtuelle Realität – Was sich so einfach anhört, beruht auf einer ausgeklügelten Technik. In dem speziellen Planungslabor des Instituts für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU), das die TU Braunschweig im Frühjahr 2007 in Betrieb nahm, kann mittels einer Simulation eine begehbare Fabrik mit kompletter Ausrüstung geschaffen werden. Eine Brille, die das dreidimensionale Sehen ermöglicht, sowie spezielle Sensoren geben dem Nutzer das Gefühl, tatsächlich durch ein virtuelles Gebäude zu gehen. Sogar die Bodenvibrationen, die durch das Rattern der großen Maschinen in der Fabrik erzeugt werden, können simuliert werden.
Mithilfe dieses Labors und weiteren Komponenten wie zum Beispiel dem Planungstisch-System können Fachleute schon im Vorfeld die richtige Entscheidung bei der Planung treffen. Passt die Maschine in diese Ecke der Halle ohne die Produktion zu behindern? Ist der Weg von dem einen Arbeitspatz zum anderen zu lang? Kann die benötigte Anzahl der Mitarbeiter beim gegebenen Raumverhältnis noch ausreichend agieren? Was früher auf umständliche Weise mit Schiebe-Layouts, Legostein-Modellen oder anderen statischen Planungsmethoden ausprobiert und errechnet werden musste, kann nun durch die Software des virtuellen Labors mit ein paar Klicks erledigt werden. So bietet das Labor eine Experimentierplattform für die Erforschung innovativer Methoden und Werkzeuge - und das sogar im Maßstab 1:1.

