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Eine Million für das „Schlaue Haus“

Die Niedersächsische Landesregierung fördert ein nicht von allen gewolltes Wissenschaftsprojekt mit Konjunkturpaket-Mitteln

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Kein „Haus der Wissenschaft“, sondern vielmehr ein Haus voller Wissenschaftigkeit. So in etwa könnte man die Idee des „schlauen Hauses“ umschreiben, für das nun grünes Licht, besser gesagt reichlich Geld gegeben wurde. Insgesamt 1 Million Euro sollen aus dem Topf des ersten Konjunkturpakets fliessen, um in Oldenburg ein neuartiges Haus zu errichten, das in Sachen Energieverbrauch, Kommunikations- und Betriebstechnik Maßstäbe setzen will. Das „schlaue Haus“ ist eines der Leitprojekte im „Stadt der Wissenschaft 2009“-Programm Oldenburgs und wird von mehreren „Wissenschaftlichen Partnern“ aus der Wirtschaft unterstützt. Gleichwohl wurde es in Oldenburg monatelang kontrovers diskutiert.  In einer Pressemitteilung informiert nun  das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, das es für die genannte Mittelzuteilung von 1 Million Konjunktur-Paket-Euro gestimmt habe, obwohl die Ratsmehrheit der Stadt Oldenburg gegen das Projekt sei. Es habe sich die Auffassung durchgesetzt, so der Niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann in der Pressemitteilung, „dass die positive Entwicklung von Wissenschaft und Forschung in Oldenburg und im gesamten Nordwesten mit dieser Entscheidung anerkannt und honoriert werden soll”.

Abbildung:  http://www.oldenburg.de

Ein Kommentar

  1. Robert Schulz

    Ich finde gut, dass tatsächlich einmal „Zukunftsinvestitionen“ aus den Konjunkturpaketmitteln getätigt werden. Es scheint, dass an Hochschulen vielerorts nur – ohnehin nötige oder lang überfällige – Sanierungsarbeiten aus KII-Mitteln getätigt werden.

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