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Energiemechanismen der Pflanzen durchschaut

Wie schützen sich Pflanzen vor zu starker Sonneneinstrahlung? - Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Technischen Universität Braunschweig (TU) nach, wie kürzlich  eine Pressemitteilung der TU informierte. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jomo Walla beschäftigten sich die Forscher am Institut für theoretische und physikalische Chemie damit, die schnellen Prozesse der Photosynthese „abzutasten“. Hierfür war  der Einsatz eines so genannten „Ultrakurzzeitlasers“ erforderlich.

Bei der Photosynthese wandeln die pflanzlichen Chlorophyllmoleküle mittels der Energie des Sonnenlichts das in den Pflanzen enthaltene Kohlenstoffdioxid sowie das Wasser in Kohlenhydrate und Sauerstoff um.

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Foto: mikrofilm.tv

Steht jedoch die Pflanze unter zu starker Sonneneinstrahlung, tritt bei ihr ein Schutzmechanismus in Kraft. Bei diesem verbindet sich das grüne Chlorophyll mit orangefarbenen Karotin0id-Blattpigmenten. Durch die Karotinoidmoleküle gibt die Pflanze  überschüssige Wärme in die Umwelt ab.  Diese neue Erkenntnis versuchen die Braunschweiger Forscher momentan für die Züchtung von Nutzpflanzen und der Entwicklung neuartiger Photovoltaiksysteme nutzbar zu machen.

Die Photovoltaik beschäftigt sich mit der direkten Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen.

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