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Bilder vom EHEC-Erreger in den Medien

Mit den ersten Meldungen und Berichten zur Verbreitung des gefährlichen Darmbakteriums EHEC in Deutschland erschienen in zahlreichen Medien auch Abbildungen dieses Bakteriums. Die mit einem Elektronenmikroskop erstellten Fotos stammen vom Braunschweiger Helmholtz Institut für Infektionsforschung, kurz: HZI. Die dort angesiedelte Forschergruppe für „Medizinische Mikrobiologie“  beschäftigt sich unter anderem mit der Visualisierung solcher Bakterien für wissenschaftliche Zwecke.

Der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ machte in seiner gedruckten Ausgabe vom 24. Mai 2011 auf einer Sonderseite zum EHEC-Erreger mit einem großen, vom HZI stammenden Foto auf:

Und auch die Braunschweiger Zeitung nutzt für einen ausführlichen Hintergrund-Artikel (Print-Ausgabe vom 27.5.2011) ein Bild des HZI:

Hinter den spektakulären Aufnahmen steht der HZI-Mitarbeiter Dr. Manfred Rohde, der aus den rohen Aufnahmen eines leistungsfähigen Elektronenmikroskops in einem mehrstufigen Verfahren die mit künstlichen Einfärbungen operierenden Veranschaulichungen produziert. Und dies nicht nur nur von den derzeit aktuellen EHEC-Erregern sondern auch von vielen weiteren Bakterien und mikrobiologischen Phänomenen. Anlässlich der Aktualität der EHEC-Erreger präsentiert die Presseabteilung des HZI die EHEC-Bilder, teilweise als hoch aufgelöste Dateien (kostenfreie Nutzung, sofern Bildquelle genau angegeben wird):

Zwar sind die Visualisierungen der mit bloßem Auge nicht zu erkennende Bakterien primär für die Nutzung durch Forschung und Medizin gedacht, doch eignen sie sich erwiesenermaßen auch um Neugier zu wecken und die Aufmerksamkeit der Leser auf die Arbeit der Mikrobiologen zu lenken.

Im Verlauf der rasanten Entwicklung beim EHEC-Erreger entschieden sich dann mehr und mehr Redaktionen, in ihre Artikel Fotos aus Krankenhäusern, Analyse-Labors und von dortigen Mitarbeitern abzubilden, um sich dann noch mehr den konkreten Handlungsanweisungen für Verbraucher zu widmen. Etwa bezüglich des Waschens oder Abkochens von Gemüse, dazu Bilder von Gurken oder Tomaten.

Gleichwohl zeigt sich am vorliegenden Fall, wie wichtig generell die Veranschaulichung für die Wissenschafts-Kommunikation ist – unter anderem, um Material für die Versachlichung entsprechender Berichte und Diskussionen anzubieten.

Für mikrofilm.tv stellen sich in diesem Zusammenhang weitere Fragen. Etwa, wie solche Bilder tatsächlich entstehen und was es dabei mit den Farbgebungen auf sich hat. Hierzu entsteht gerade ein Beitrag, für den die Redaktion am HZI in Braunschweig recherchiert.

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